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Epik

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Heinrich von Kleist: "Michael Kohlhaas" Neu

Heinrich von Kleist (1777-1811) erlebte die Ereignisse, die ganz Europa nachhaltig veränderten: die Französische Revolution, den Zusammenbruch Preußens im Kampf gegen Napoleon und die Anfänge der preußischen Reformen. Der Autor greift diese Umbrüche in seinem Werk auf und reflektiert sie, gleichzeitig stellt er Fragen nach Recht und Kompromissbereitschaft in einer Welt voller Willkür. Darf man sich gegen korrupte Herrschaft auflehnen und das Gesetz selbst in die Hand nehmen? Ihre Schüler beschäf... » mehr

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Goethes „Werther“ analysieren und Inhalte kreativ umsetzen

Goethes „Werther“ gilt bis heute als eine der erfolgreichsten Liebesgeschichten. 235 Jahre nach Erscheinen der Erstfassung (1774) löst er zwar keine Nachahmer-Selbstmorde mehr aus und auch einen Gegensatz von Bürgertum und Adel wie zu Zeiten des „Sturm und Drang“ gibt es nicht mehr. Dass auch die Sprache nicht mehr zeitgemäß ist, versteht sich von selbst. Dennoch bleiben die Themen „unglückliche Liebe“, „emotionale und geistige Verwirrung“ sowie „Anpassung und Rebellentum“ aktuell. In dieser Unt... » mehr

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Peter Bichsels "Kindergeschichten"

Welche Bedeutung hat Sprache und können wir Allgemeinwissen trauen? In dieser Unterrichtsreihe zu Peter Bichsels „Kindergeschichten“ finden Ihre Schüler Antworten auf diese und weitere Fragen. Dabei begegnen sie skurrilen Situationen und ungewöhnlichen Figuren. Die Reihe lässt die Lernenden eintauchen in diese Welt der Fragen und Sonderbarkeiten und ermöglicht ihnen erste Zugänge zu einem eigenen auf Analyse basierenden Textverständnis. Thema der Reihe sind zum einen die „Kindergeschichten“, zum... » mehr

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Hans-Ulrich Treichels "Der Verlorene"

In seiner Erzählung "Der Verlorene" lässt Treichel einen Jungen zu Wort kommen, der zwar Opfer der traumatischen Kriegserfahrungen seiner Eltern ist, der aber nicht willens ist, an seinem Unglück zugrunde zu gehen. Er beobachtet seine Umgebung, er lauscht den Gesprächen der Erwachsenen - und macht sich seine eigenen Gedanken. Die Geschichte, die er erzählt, ist nicht selten komisch und voller überraschender Wendungen. Ihre Schüler setzen sich in der Unterrichtseinheit mit dem Nachkriegsschickal ... » mehr

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"Die Verwandlung" von Franz Kafka

"Findest Du im "Urteil" irgendeinen Sinn, ich meine irgendeinen geraden, zusammenhängenden, verfolgbaren Sinn?", schreibt Franz Kafka am 3. Juni 1913 an seine Verlobte Felice Bauer. Mit derselben Berechtigung lässt sich diese Frage auf viele andere seiner Werke und so auch auf "Die Verwandlung" aus dem Jahr 1912 beziehen: Inwiefern lässt sich in der Erzählung von Gregor Samsa ein zusammenhängender Sinn erkennen? Und wie soll der Leser Zugang zu einem Autor finden, der seine Werke selbst nicht be... » mehr

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Hans-Ulrich Treichels "Der Verlorene"

In seiner Erzählung "Der Verlorene" lässt Treichel einen Jungen zu Wort kommen, der zwar Opfer der traumatischen Kriegserfahrungen seiner Eltern ist, der aber nicht willens ist, an seinem Unglück zugrunde zu gehen. Er beobachtet seine Umgebung, er lauscht den Gesprächen der Erwachsenen - und macht sich seine eigenen Gedanken. Die Geschichte, die er erzählt, ist nicht selten komisch und voller überraschender Wendungen. Ihre Schüler setzen sich in der Unterrichtseinheit mit dem Nachkriegsschickal ... » mehr

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"Marina" von Carlos Ruiz Zafón

Wortgewandt schafft Carlos Ruiz Zafón in seinem Roman "Marina" eine Szenerie, die den Leser direkt in das verwinkelte, verwunschene Barcelona der 70er Jahre katapultiert. Ausgehend von dieser dichten, teilweise höchst schaurigen Atmosphäre gelingt es ihm, den Leser mit einer Geschichte in seinen Bann zu ziehen, die den spannend-gruseligen Charakter einer guten Detektivgeschichte und die romanische Handschrift einer großen Liebesgeschichte trägt - eine Mischung, die kaum zu erwarten ist angesicht... » mehr

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Robert Seethalers "Der Trafikant"

Der vierte Roman Robert Seethalers ist der erste große Publikumserfolg des österreichischen Schriftstellers: Die Geschichte des siebzehnjährigen Franz Huchel aus der Provinz, der als Lehrling in einem Zeitungskiosk (Trafik) die Umwälzungen im Wien der 1930er-Jahre wie den Anschluss Österreichs ans Dritte Reich erlebt und eine ungewöhnliche Freundschaft mit Sigmund Freud entwickelt, zieht Jugendliche wie Erwachsene in ihren Bann. Der Protagonist bietet dabei auf seiner Suche nach Orientierung zwi... » mehr

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Sprachwissenschaft mit Werken von Ulla Hahn

Ulla Hahn hat ihre persönlichen Erfahrungen in ihr literarisches Werk eingebettet. In der autobiografisch gefärbten Romanfolge "Das verborgene Wort", "Aufbruch" und "Spiel der Zeit" beschreibt sie so den Weg der Protagonistin Hildegard Palm, Tochter eines Arbeiters, von ihrer Kindheit in einem Dorf im Rheinland über die schulische Entwicklung hin zu den Jahren ihres Studiums der Germanistik. Dabei werden sprachwissenschaftliche Themen wie die Bedeutung des Dialekts, das Lesenlernen und sprachthe... » mehr

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Hermann Hesses "Steppenwolf" untersuchen

Der Roman "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse erschien im Jahr 1927, als Hesse 50 Jahre alt wurde und sich in einer tiefen persönlichen Krise befand. Sicherlich hat sich diese persönliche Krise auch in seinem Roman niedergeschlagen. Der Roman ist aber mehr als nur die Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen und Bedrängnissen; er reflektiert auch die Angst vor einem nahenden Umbruch, vielleicht gar Untergang, die damals weit verbreitet war, und er reflektiert das ebenfalls weit verbreitete... » mehr