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Alina Bronskys „Scherbenpark“ – Einen Roman und seine Verfilmung produktiv und analytisch erschließen

Saschas größter Wunsch ist es, den Mörder ihrer Mutter – ihren Stiefvater Vadim – umzubringen. Dieser Wunsch hilft ihr, den Alltag in einem russischen Aussiedlerwohnblock zu strukturieren und sich um ihre kleinen Geschwister zu kümmern. Sascha ist getrieben davon, ihrem „Getto“ zu entkommen, indem sie sich selbst und anderen gegenüber eine unnahbare Stärke zeigt. Als sie den Zeitungsredakteur Volker und dessen Sohn Felix kennenlernt, geraten ihre Gewohnheiten und Gefühle durcheinander und Sascha ist gezwungen, neu über sich nachzudenken. Der Roman führt Ihren Schülerinnen und Schülern den Selbstfindungsprozess einer Heranwachsenden vor Augen und stellt sie vor die Frage, was es bedeutet, stark sein zu müssen, ohne es womöglich wirklich zu wollen.