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Jesus, der Jude – von der Wiege bis zur Bahre

Jesus war Jude und ist es immer geblieben. Seine jüdische Identität aber ist überdeckt von Glaubensaussagen. Was wir über ihn wissen, passt auf eine Postkarte. Woran lässt sich die jüdische Identität Jesu erkennen? Wie las er die Tora? Welche Bedeutung hatte für ihn der Tempel? In welchem Verhältnis standen und stehen Juden und Christen – damals und heute? Die Lernenden nehmen den historischen Jesus in den Blick, ordnen ihn in seine Zeit und Umwelt ein. Sie erkennen, dass er als Jude geboren wurde und als gläubiger Jude lebte und starb. Die vorliegende Unterrichtseinheit, erschienen in RAAbits Religion, konzipiert für die Sekundarstufe I, bettet sich in das Themenfeld „Jesus Christus“. Anknüpfungsmöglichkeiten ergeben sich im Hinblick auf Einheiten zum „Judentum“, zur „Botschaft Jesu“ oder zu „Jesus, der Christus“. Nach fast 2000 Jahren der Verleumdung, Verfolgung und Unterdrückung stellt das Zweite Vatikanische Konzil 1965 fest, dass Juden und Christen auf ein gemeinsames Erbe zurückblicken, das im Juden Jesus von Nazareth seine Wurzel hat. Dieses gemeinsame Erbe gilt es in dieser Reihe zu würdigen. Dazu setzt sie in der Vergangenheit an, nimmt Jesus und seine Zeit, aber auch die christliche Wirkungsgeschichte in den Blick. Sie leitet die Lernenden zu einer neuen Verhältnisbestimmung an und befähigt sie für den jüdisch-christlichen Dialog. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt dabei auf der Bibelarbeit. Dabei wählt sie unterschiedliche didaktische Zugänge: Quellenlage und Überlieferungsgeschichte der Texte werden historisch-kritisch untersucht. Reflektiert wird die motivgeschichtliche Rolle des Tempels. Vor allem aber wird die antijudaistische Wirkungsgeschichte neutestamentlicher Texte in den Blick genommen. Abwechslungsreiche Methoden wie Textpuzzle, Standbilder bauen oder Videoclips erstellen sorgen für einen schüleraktivierenden Unterricht. Alltagsbezüge knüpfen an die Lebenswelt der Lernenden an.