Latein    Themen der antiken Kultur & Geschichte

Themen der antiken Kultur & Geschichte

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Seneca und Augustinus über die "Hunger Games"

Die Kritik an öffentlichem Voyeurismus und Gewaltlust sowie an der (medialen) Massenmanipulation ist offenkundiges Thema der überaus erfolgreichen Trilogie der „Tribute von Panem“ und ihrer Verfilmungen. Dass sie auch schon in der Antike – aus unterschiedlichen Perspektiven – geäußert wurde, und dass die Antike auch in dieser Hinsicht Grundlage für dieses moderne Medium und die zeitlose Frage nach der Beeinflussung von außen ist, soll die vorliegende Reihe erweisen. » mehr

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Antike Geschlechterrepräsentationen analysieren

Iphis liebt Ianthe und Ianthe liebt Iphis. Die Liebesgeschichte scheint perfekt zu sein. Die schöne Ianthe weiß jedoch nicht, dass Iphis nur als Junge aufgezogen wurde, ihr biologisches Geschlecht aber weiblich ist. Damit die beiden "de more" (V. 730) heiraten können, wird Iphis in einer Metamorphose von einer Frau zum Mann. Hiermit zeigt Ovid, dass Geschlechterwechsel, die Suche nach Geschlechtsidentität sowie der Umgang mit sexueller Vielfalt nicht erst Fragen der Moderne sind. Dieser Beitrag ... » mehr

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Die livianische Geschichtsschreibung mit modernen Medien kennenlernen

Die vier Filme der "Tribute von Panem" haben Milliarden von Dollar eingespielt, Blockbuster par excellence. Die Reihe zeigt, dass ein Grundkonzept der "Tribute" auf einem exemplum aus ab urbe condita aufbaut. So werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur motivierend an die Liviuslektüre herangeführt, sondern sie sehen die Rezeption durch ein modernes Medium und können durch den Vergleich die besondere Zielsetzung der livianischen Geschichtsschreibung kennenlernen. » mehr

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Mit dem zeitreisenden Lucius die moderne romanische Welt entdecken

Der 12-jährige Lucius ist aufgrund seines unangemessenen Verhaltens wieder einmal des Unterrichts verwiesen worden. Vor Wut schäumend und aus Angst vor Bestrafung läuft er davon. Während er fluchend durch Roms enge Gassen irrt, verausgabt er sich völlig. Plötzlich wird ihm schwarz vor Augen. Als er wieder zu sich kommt, ist alles anders! Denn Lucius ist in der Zeit gereist und befindet sich nun im modernen Rom. Finden Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schüler heraus, wie es dem Jungen dor... » mehr

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Ciceros Kampf um die Republik aus der Perspektive seiner Briefe

Marcus Tullius Cicero, der Mann, der aus dem Nichts der römischen Geschichte kam, der bis zum Konsul aufstieg, dem der Senat den Ehrentitel Pater Patriae verlieh, wurde zum letzten Kämpfer für die alte res publica Romana. Kaum ein anderer hat sich im 1. Jahrhundert v. Chr. so enthusiastisch für sie eingesetzt: Die res publica bedeutete für Cicero Leben, die res publica ihrerseits lebte durch Cicero. Eine ganz besondere Symbiose. Diese Lektüre hat zum Schwerpunkt die letzte Phase der res publica ... » mehr

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Mehr als nur eine Kurzfassung! – Das Opusculum des Iulius Exuperantius zur Spätphase der Römischen Republik

Schon wieder Sallust? Und dann „nur“ in Zusammenfassung durch einen spätantiken Autor? Die Vorurteile gegenüber der sallustianischen Deutung der Spätphase der Römischen Republik sowie gegenüber den spätantiken Kurzfassungen (breviaria, epitomae) sind vielfältig. Dass dabei der eigenständige literarisch-historische Wert dieser spätantiken Kurzgeschichten blindlings über Bord geworfen wird, zeigt das kleine Werk (opusculum) des Iulius Exuperantius. Angelehnt an Sallust, entwirft dieser durch gesch... » mehr

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Von der Fremd- zur Selbstbestimmung – Senecas Epistulae morales als Anleitung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung

Facebook, Feiern, Fun – kann man bei den Verlockungen der modernen Gesellschaft noch Anstand und Moral wahren? Welche Hilfestellungen und Antworten kann ein antiker Philosoph liefern? In dieser Lektürereihe verknüpfen die Jugendlichen die antike stoische Philosophie des kaiserzeitlichen Philosophen Seneca mit ihrer modernen Lebenswelt und gehen der Frage nach, inwieweit antike Philosophie auch heute noch ihre Berechtigung inner- und außerhalb des Lateinunterrichts hat. » mehr

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Die Ara Pacis Augustae – die PR des Princeps entschlüsseln

Pax Romana – nachdem Augustus Feldzüge in Gallien und auf der iberischen Halbinsel erfolgreich bestritten hatte, konnte er dem römischen Volk verkünden, dass wieder Frieden im ganzen Reich herrsche. So ließ er die Ara Pacis zwischen 13 und 9 v. Chr. errichten. Dieser Altar ist vor allem bekannt wegen seines Reliefs auf der südlichen Schmalseite, das die kaiserliche Familie zeigt. Bedeutungsreicher sind jedoch das Zusammenspiel des gesamten äußeren Bildprogramms und seine Botschaft. In dieser Unt... » mehr

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Wirklichkeit, Fiktion und Selbstdarstellung – Ovid im Exil

Der Mensch unfreiwillig in der Fremde – zeitlos aktuell und schon oft am Beispiel des Dichters Ovid betrachtet. Die vorliegende Unterrichtsreihe setzt daher einen eigenen Schwerpunkt: Sie möchte zeigen, wie sehr Ovid durch seine Exildichtung die Deutungshoheit über sich selbst, sein Schicksal, seine Familie, den Kaiser und über den Ort seines Exils angestrebt und tatsächlich gewonnen hat. » mehr

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Das bellum Gallicum – ein gerechter Krieg?

Caesars Krieg gegen die Helvetier war sein erster militärischer Schlag zur Eroberung ganz Galliens. In seinen commentarii über das bellum Gallicum vermittelt Caesar den Eindruck, er habe einen Verteidigungskrieg für Rom und die Bundesgenossen führen müssen. Täuschte Caesar Argumente eines bellum iustum vor, um in der sozialen und politischen Rangfolge in Rom an Pompeius vorbeizuziehen? Dieser Frage gehen Ihre Schüler in dieser Unterrichtseinheit nach, die sich zusätzlich dem grammatischen Schwer... » mehr