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Hermann Hesse: "Der Steppenwolf" Ein Roman nur für Verrückte und Jugendliche?

Der Roman "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse erschien im Jahr 1927, als Hesse 50 Jahre alt wurde und sich in einer tiefen persönlichen Krise befand. Sicherlich hat sich diese persönliche Krise auch in seinem Roman niedergeschlagen. Der Roman ist aber mehr als nur die Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen und Bedrängnissen; er reflektiert auch die Angst vor einem nahenden Umbruch, vielleicht gar Untergang, die damals weit verbreitet war, und er reflektiert das ebenfalls weit verbreitete Unbehagen gegenüber einer zunehmend technisiert-durchrationalisierten Welt. Beide Aspekte, das Katastrophenbewusstsein und die Skepsis gegenüber einer hoch technisierten und damit möglicherweise inhumanen Welt, eröffnen auch mehr als 90 Jahre nach dem Erscheinen des Romans immer noch Zugangsmöglichkeiten, die den Roman geradezu ganz aktuell und für heutige Schülerinnen und Schüler bedeutsam machen.