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Nachhaltig konsumieren, clever einkaufen – ein Stationenlernen

Ist unser Lebensstil zukunftsfähig? Wirtschaftswachstum kann nicht das Maß aller Dinge sein. Vielmehr steht der Begriff „Suffizienz“ in der Ökologie für das Bemühen um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch. Im Fokus steht dabei sowohl die Frage nach dem rechten Maß in Bezug auf unser persönliches Konsumverhalten als auch hinsichtlich unseres Ressourcenverbrauchs. Erörtert wird aber auch die Notwendigkeit von Entschleunigung und des Abwerfens unnötigen Ballastes. Diese Unterrichtseinheit, erschienen in RAAbits Ethik/Philosophie ist konzipiert für die Sekundarstufe I. An sechs Stationen werden den Lernenden Möglichkeiten aufgezeigt, Nachhaltigkeit im Alltag konkret zu leben und nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sinnvoll zu unterstützen. Nachhaltigkeit ist ein Thema, das nicht nur Nationen oder Unternehmen betrifft. Jeder von uns ist für die Zukunft der Erde und einen nachhaltigen Lebensstil verantwortlich. Das verdeutlicht zu Beginn der Einheit ein Blick auf unseren ökologischen Fußabdruck. Vertiefend setzen sich die Jugendlichen mit Strategien der Nachhaltigkeit auseinander. In den nachfolgenden vier Stunden setzen sich die Lernenden an insgesamt sechs Stationen mit unterschiedlichen Facetten des Begriffes „Nachhaltigkeit“ auseinander. Mit Mut, Kreativität und Einfallsreichtum kann jeder etwas bewirken. Das beweisen Initiativen wie Plant-for-the-Planet oder KarmaKonsum. Aber auch immer mehr Unternehmen wirtschaften nachhaltig. Welche Unternehmensstrategie hinter den bunten Verpackungen von Sonnentor steckt, wie nachhaltig einkaufen im Online-Shoppingportal Avocado Store gelingt und wie der Schweizer Naturkosmetikhersteller Weleda Produkte herstellt im Einklang mit Mensch und Natur, das erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Stationenlernens. Abschließend übertragen die Lernenden ihr neu erworbenes Wissen auf ihren Alltag: Wie verhalte ich mich nachhaltig in meiner Freizeit, beim Einkaufen oder im Umgang mit anderen Menschen? Gemeinsam sammeln sie ihre Idee und strukturieren diese in Form einer Mind-Map.