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Religionsbekundung im pädagogischen Raum

An einer Grundschule wird eine Mutter am Betreten des Geländes gehindert, weil sie einen Niqab trägt und ihre Gesichtsverhüllung nicht abnehmen will. Der Ehemann der Frau droht dem Schulträger mit anwaltlichen Schritten. Die Schulleitung besteht auf ihrem Hausrecht, wird jedoch von der Verwaltung unter Druck gesetzt, dem Begehren der Mutter stattzugeben. Damit wäre jedoch bundesweit ein höchst problematisches Präjudiz geschaffen. Zum Glück findet die Schulleitung einflussreiche Unterstützer: das Landeskriminalamt, den Jugendschutz und Präventionsexperten aus dem Bund.
Anliegen des vorliegenden Textes ist es, Leitungsverantwortlichen von Einrichtungen den Rücken zu stärken und administrativ bzw. politisch Verantwortliche zu ermuntern, Grundrechtsklarheit in der Praxis der pädagogischen Institutionen zu gewährleisten.