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Elias und Sara erzählen ... – eine Einführung in das Judentum

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion. Dessen Gott Jahwe offenbarte sich den Gläubigen und schloss mit Abraham, dem Stammvater des Judentums, einen Bund. Unter Moses gab er ihnen Gebote und Regeln für das Zusammenleben, schriftlich festgehalten in der gesamten Tora. Sie spielt im jüdisch-religiösen Leben eine zentrale Rolle. Weltweit gibt es ca. 15 Millionen Juden. In Deutschland leben etwa 98.500. Trotz der etlichen, meist kleinen jüdischen Gemeinden in Deutschland wissen Schüler und auch Erwachsene meist nicht viel über „Gottes auserwähltes Volk“. Der vorliegende Beitrag ist für Ethik Mittlere Schulformen konzipiert und in den Themenkomplex „Die fünf Weltreligionen“ eingebettet. In der Unterrichtseinheit helfen die Identifikationsfiguren Elias und Sara den Schülern dabei, die Grundlagen des jüdischen Glaubens kennenzulernen, um diese alte und vielschichtige Religion besser zu verstehen.

Die Schüler lernen, dass für das Judentum der Tanach, und hier vor allem die Tora, zentrale Bedeutung einnehmen und dass Erzählungen wie der „Auszug aus Ägypten“ das jüdische Glaubensleben entscheidend mit prägen. Sie lernen Gemeinsamkeiten und Unterscheide zwischen Juden, Christen und Muslimen kennen sowie jidische Wörter, die im Deutschen Verwendung finden. Symbole wie Menora und Davidstern werden ihnen näher gebracht, sie lernen die Synagoge und den Sabbat kennen und die Speisegesetze, die Lebensmittel in „koscher“ und „trefe“, rein (geeignet) und unrein (ungeeignet) einteilen. Die Einheit schließt mit einem Kreuzworträtsel, in dem wichtige Begriffe wiederholt werden.