Latein    Lektüren

Lektüren

Erste Seite des PDFs

Ovids „Heilmittel gegen die Liebe“ als Gegenentwurf zum römischen Lebesstil

Kann man alternativ leben? Auch in einer Gesellschaft, die sich so ganz auf einen Herrscher und ein Lebensbild festlegt? Man kann es versuchen, und Ovids „Heilmittel gegen die Liebe“ stellen in vielfacher Weise eine Alternative zur Lebensweise der Gesellschaft in der frühen Römischen Kaiserzeit unter dem Prinzeps Augustus dar. In seinem kleinen Werk, das als Abschluss seiner „Liebesdichtungsphase“ gilt, bietet Ovid seinen Leserinnen (!) und Lesern nämlich zahlreiche Gegenentwürfe an: zu seinem e... » mehr

Erste Seite des PDFs

Wirklichkeit, Fiktion und Selbstdarstellung – Ovid im Exil

Der Mensch unfreiwillig in der Fremde – zeitlos aktuell und schon oft am Beispiel des Dichters Ovid betrachtet. Die vorliegende Unterrichtsreihe setzt daher einen eigenen Schwerpunkt: Sie möchte zeigen, wie sehr Ovid durch seine Exildichtung die Deutungshoheit über sich selbst, sein Schicksal, seine Familie, den Kaiser und über den Ort seines Exils angestrebt und tatsächlich gewonnen hat. » mehr

Erste Seite des PDFs

Leben, Liebe und Tod – das Landleben als Spiegel der menschlichen Existenz. Eine Unterrichtsreihe zu Vergils Georgica

Vergils „Georgica“ scheinen auf den ersten Blick ein für den modernen Leser exotisch anmutendes Fachbuch in Versen über die Landwirtschaft zu sein. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass es hier um Grundfragen der menschlichen Existenz geht: Wie sieht ein sinnerfülltes Leben aus? Was gefährdet mein Dasein? Wie kann ich in der Welt bestehen? Was kann mir Halt geben? – Vergil durchdringt in seinem Lehrgedicht in ungemein kunstvoller Gestaltung diese Fragen und zeigt den Menschen, der in und mit der ... » mehr

Erste Seite des PDFs

#Tibull hat seinen Beziehungsstatus geändert – Portfolio für eine handlungs- und produktionsorientierte Unterrichtssequenz

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein handlungs- und produktionsorientiertes Portfolioprojekt zur Förderung der Interpretationskompetenz, wobei die Übersetzungskompetenz in dienender Funktion geschult wird. Die Übersetzungstexte sind nach Anspruchsniveau differenziert. Thematisch rücken Tibulls elegische Liebesdichtung und deren Konzept in den Betrachtungsmittelpunkt. Das Portfolio orientiert sich in seinem Layout und seinem methodischen Fundus an dem sozialen Netzwerk „Facebook“. » mehr

Erste Seite des PDFs

Pyramus und Thisbe – Liebesdrama oder Heilsgeschichte?

Der Mythos von Pyramus und Thisbe zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Erzählungen Ovids. Die Lernenden setzen sich auf Grundlage von Ovids Darstellung mit unterschiedlichen Deutungen der Suizide auseinander: Was zunächst wie eine tragische Liebesgeschichte erscheint, ist im Mittelalter als Element der christlichen Heilsgeschichte interpretiert worden, sodass die beiden Jugendlichen Jesus und Maria repräsentieren. Die moderne Psychologie erkennt im Suizid das Phänomen der Reaktanz. So wird... » mehr

Erste Seite des PDFs

Visionen einer besseren Zukunft – Prophezeiungen in Vergils Aeneis

Mit Prophezeiungen, Träumen und Vorzeichen lenken die Götter die Menschen in die Lebensbahn, die das fatum für sie festgelegt hat. Was sieht das fatum für Aeneas vor? Aeneas, der gezwungen war, das brennende Troja zu verlassen, um sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu begeben, verzweifelt immer wieder an seiner Situation. Oft genug gerät er in den Zwiespalt zwischen persönlichen Wünschen und den Anforderungen des fatum! Nach einem Blick auf die literarische Gattung des Epos ergründen die... » mehr

Erste Seite des PDFs

Werben, sterben, erben – Liebe und Heirat in Martials Epigrammen

Martials kurze Epigramme sprechen mit ihrem spöttischen Charakter und meist leicht zu bewältigendem Sprachniveau Schülerinnen und Schüler besonders an. Anhand einer Auswahl zum Thema „Liebe und Heirat“ lernen sie die Besonderheiten des für Martial typischen Stils kennen, erfassen die satirische Kritik am schleichenden Sittenverfall des ersten nachchristlichen Jahrhunderts und werden durch einen Gegenwartsbezug zu einer kritischen Auseinandersetzung angeregt. » mehr

Erste Seite des PDFs

Marcus Tullius Cicero – Der philosophische Staatsmann

Marcus Tullius Cicero, vielen bekannt als hervorragender römischer Staatsmann, Redner und Verfasser vieler philosophischer und rhetorischer Schriften, zeigt sich in seinen Briefen als eine sehr vielschichtige Persönlichkeit. Diese Briefe sind umso authentischer, da sie ursprünglich nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren, sondern erst posthum lange nach seinem Tod von seinem Sekretär Tiro veröffentlicht wurden. Durch dieses Vermächtnis haben wir einen besonderen Einblick in Ciceros Person, C... » mehr

Erste Seite des PDFs

Kultivierte Plünderer – Römische Expansionspolitik im Spannungsfeld von Unterdrückung und Freiheit – Tacitus’ Darstellung der Statthalterschaft Agricolas in ‚De vita Iulii Agricolae’

In seiner biografisch-historischen Monographie über die britannische Statthalterschaft seines Schwiegervaters Agricola eröffnet Tacitus ein multiperspektivisches Bild römischer Eroberungs- und Besatzungspolitik. Das römische Selbstverständnis (Romanisierung, Zivilisierung) wird dabei ebenso thematisiert wie die antirömische Perspektive der unterworfenen Völker, die die Fragwürdigkeit der Romanisierung erkennbar werden lässt. In den beiden Reden des Britanniers Calgacus und des Statthalters Agric... » mehr