Ethik    Moralphilosophie

Moralphilosophie

Erste Seite des PDFs

Du bist, was du sprichst!?

Formt Sprache unser Denken? Beeinflusst sie unser Handeln? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden für Automatismen im Denken und Sprechen. Wie reden wir miteinander? Welche soziale Funktion hat Sprache? Und wie entstehen Konflikte aufgrund von Kommunikation? Im Anschluss an diese Fragen erörtern die Lernenden die symbolische Macht von Sprache (Pierre Bourdieu) und reflektieren Ursache und Wirkung sprachlicher Gewalt (Judith Butler). Abschließend wird der Framing-Ansatz vorgestellt. Die Disku... » mehr

Erste Seite des PDFs

Philosophieren mt Kindern

Woher wissen wir, was richtig und was falsch ist? Wann ist eine Handlung gut, wann böse? An welchen Regeln orientieren wir uns, wenn wir uns für oder gegen eine Option entscheiden? In dieser Einheit stellen kleinen Menschen Fragen an große Philosophen und prüfen ihre Theorien anhand von Märchen auf deren Alltagstauglichkeit. Abschließend werden sie im Rahmen einer Schreibwerkstatt selbst kreativ und setzen Erlerntes um. » mehr

Erste Seite des PDFs

Ferdinand von Schirach: „Terror“ – mehr als ein modernes Drama?!

In seinem Theaterstück Terror stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Würde des Menschen. Darf Leben gegen Leben, gleich in welcher Zahl, abgewogen werden? Welche Gründe kann es geben, ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres, abzuwehren? Was ist Gerechtigkeit? Und welche Bedeutung hat der Begriff „Würde“ für uns?

Im Zuge der Erörterung dieser Fragen führt die vorliegende Fallanalyse zugleich ein in klassische Positionen der Moralphilosophie: die kantisch-deontolo... » mehr

Erste Seite des PDFs

Hans Jonas: Verantwortungsethik in einer globalisierten Ethik

Tagtäglich nutzen wir Technologien, die nicht kontrollierbar scheinen. Unser Verbrauch an Bodenschätzen ist irreversibel. Unsere Gier nach billigen Konsumgütern hat Folgen für Menschen weltweit. Wie müssen wir heute handeln, damit morgen noch Zukunft möglich ist? Den entfesselten Prometheus zu bändigen bedarf es, so Hans Jonas, einer Zukunftsethik, welche den Menschen daran hindert, sich selbst zum Unheil zu werden. In deren Mittelpunkt steht ein neuer Imperativ. Er gebietet uns nur so zu handel... » mehr

Erste Seite des PDFs

Alle gegen alle! Moral und starker Staat nach Thomas Hobbes

Wer kennt das nicht, das Gefühl von Angst, Unsicherheit und Ohnmacht? Dazu bedarf es meist keiner realen Bedrohungssituation, sondern manchmal reicht es, eine wenig beleuchtete Unterführung zu passieren. Wie können wir mit der Gewaltbereitschaft der Menschen, mit Vandalismus und Kriminalität, mit der Eskalationsbereitschaft in Konflikten umgehen? Thomas Hobbes, ein Klassiker der philosophischen Ethik, schlägt eine Antwort vor: Ein starker Staat ist die Bedingung für Frieden und damit für Moral. ... » mehr

Erste Seite des PDFs

Kohlbergs Modell der Moralentwicklung – Stufen auf dem Weg zur Selbstbestimmung

Entwickelt sich unsere moralische Urteilsfähigkeit ebenso linear wie unser mathematisches Wissen? Gewinnen wir im Alter ein höheres Maß an Selbstbestimmung und moralischer Kompetenz? Das Modell der kognitiven Entwicklung von Piaget erweiternd, entwarf Lawrence Kohlberg ein bis heute viel diskutiertes Stufenkonzept der Moralentwicklung. Unsere Einheit erläutert Kohlbergs Konzept und seine Methoden der Ermittlung moralischer Urteilsfähigkeit. Die Lernenden erörtern Handlungsoptionen in Dilemma-Sit... » mehr

Erste Seite des PDFs

Was soll ich tun? – Einführung in Grundpositionen der philosophischen Ethik

Epikur beschreibt den einzelnen Menschen in seinem Streben nach dem Glück. Für Bentham hingegen ist gut, was für alle nützlich ist. Und während Kant die Unterwerfung des Einzelnen unter die Gesetzgebung der Vernunft fordert, sieht Sartre den Menschen auf seiner Suche nach Orientierung allein auf sich gestellt, aller normativen Orientierungspunkte beraubt. Unser Handeln ist nicht beliebig – auf welchen ethisch-moralischen Entscheidungsmustern aber basieren unsere Entscheidungen? » mehr

Erste Seite des PDFs

"Nicht alles Leben ist heilig" – Peter Singers präferenzutilitaristische Antworten zur Bioethik

„Menschliches Leben ist nicht heilig.“ Das ist die Kernthese Peter Singers. Es ist die Position eines Utilitarismus, der das Nutzenkalkül Jeremy Benthams rigoros anwendet. Welche Konsequenzen hat Singers Position in Tierrechtsfragen? Kann Embryonen oder Komapatienten das Recht auf Leben abgesprochen werden? Ist ein Leben mit Behinderungen weniger lebenswert? Diese Reihe stellt Singers Position vor und zeigt Möglichkeiten der Beurteilung auf. » mehr

Erste Seite des PDFs

"Du willst es – du KANstT es!" – Eine Einführung in Kants Ethik

Kants Vorstellung einer Ethik, die sich allein auf Vernunft gründet und zugleich universal ist, war zu ihrer Zeit revolutionär und ist bis heute wirksam. Sie gilt als Meilenstein der Philosophiegeschichte. Kant sucht ein allgemeingültiges, vernünftiges, uneingeschränkt und a priori gültiges Prinzip des Handelns zu formulieren. Dieses Prinzip der Sittlichkeit, den Kategorischen Imperativ, entwickelt er erstmals in seiner 1785 erschienenen „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. Erst viel später... » mehr

Erste Seite des PDFs

Der Utilitarismus – oder: "Ist alles Nützliche auch gut?"

Glück lässt sich berechnen – behauptet Jeremy Bentham. Man addiere die Werte für Intensität, Dauer und Nähe der zu erwartenden Freude und wähle dann diejenige Handlung, welche für die Mehrheit mehr Freude als Leid hervorruft. Wer aber ist von den Folgen einer Handlung eigentlich betroffen? Sind alle Interessen gleichberechtigt? Und – gibt es überhaupt eine gemeinsame Maßeinheit für Freude und Leid? » mehr