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Hans-Ulrich Treichels "Der Verlorene" – eine Erzählung von "Schuld und Scham"Neu

In seiner Erzählung "Der Verlorene" lässt Treichel einen Jungen zu Wort kommen, der zwar Opfer der traumatischen Kriegserfahrungen seiner Eltern ist, der aber nicht willens ist, an seinem Unglück zugrunde zu gehen. Er beobachtet seine Umgebung, er lauscht den Gesprächen der Erwachsenen - und macht sich seine eigenen Gedanken. Die Geschichte, die er erzählt, ist nicht selten komisch und voller überraschender Wendungen. Ihre Schüler setzen sich in der Unterrichtseinheit mit dem Nachkriegsschickal einer Familie auseinander. Dabei versetzen sie sich in die inneren und äußeren Verhältnisse der Figuren. Sie analysieren die raffiniert gestaltete Position des Erzählers und erfahren, dass Treichels autobiografisch getönte Erzählung auch als Auseinandersetzung mit dem biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn gelesen werden kann.